Schweinezucht und Rindermast

In verschiedenen Dörfern der Region wurden Frauenkooperationen in die Lage zu versetzt, Schweine- und Rindermast zu betreiben. Damit wird den betroffenen Menschen die Chance geboten, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern.

Veterinärassistenten der Regierung bildeten die eingebundenen Personen aus und sind für die tierärztliche Betreuung verantwortlich. Das Material für den Bau von Stallungen wurde zur Verfügung gestellt. Die Bauarbeiten übernahmen örtliche Unternehmen bzw. die Bewohner in Eigenregie. Als Erstausstattung wurden 10 Ferkel und 10 Kälbchen beschafft, die von Frauengruppen oder ausgewählten Familien unter Anleitung der Veterinärassistenten versorgt werden.

Schlachtreife Schweine und Rinder werden an Metzgereien in Mzuzu verkauft. Die erzielten Einnahmen werden vorrangig zur Anschaffung von Jungtieren eingesetzt. Über die Verwendung eines verbleibenden Überschusses entscheiden die Mitglieder der Kooperative.

Neben der Schweinemästung ist auch eine Schweinezucht geplant. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, immer mehr Familien mit Jungtieren auszustatten, die diese mästen und anschließend verkaufen.

Rinder- und Schweinehaltung helfen mit, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.